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Institut für Geschlechterstudien (IFG)

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Institut für Geschlechterstudien (IFG)

Das Institut für Geschlechterstudien in den angewandten Sozialwissenschaften wurde im Rahmen der Fakultätsneuordnung gegründet. Es verknüpft die Ergebnisse der Frauenforschung und der Frauenprojektstudien mit den neueren Entwicklungen in der Geschlechterforschung. Das Institut betrachtet die geschlechtsspezifischen Lebenswelten und deren institutionelle und kulturelle Repräsentanz als sein zentrales Thema. Dieses Anliegen vertritt das Institut in der angewandten interdisziplinären Forschung, der Lehre und der wissenschaftlichen Weiterbildung im Studiengang Soziale Arbeit.

Mit dem Aufbau eines Forschungsbereiches „Männlichkeiten in der Sozialen Arbeit - mehr Männer in die soziale Arbeit“ am Institut für Geschlechterstudien (IFG) wurde begonnen. Die Ergebnisse einer Studie zu Männlichkeiten in der Sozialen Arbeit werden demnächst veröffentlicht (Fehrenbach, T. & Kosuch, R. Selbstentwürfe von Sozialarbeitsstudenten: Männlichkeitsinszenierungen - Ambivalenzen – Veränderungspotential, in Druck).

In der Lehre bietet das Institut für Geschlechterforschung genderspezifische Inhalte sowohl als verpflichtende Lehrveranstaltungen (Querschnittsangebote) als auch als Studienschwerpunkt „Geschlechtsspezifische Ansätze in der Beratungs-, Bildungs- und sozialen Arbeit“ an. Die Beschäftigung mit Genderthemen ermöglicht den Studierenden:

  • die universale Bedeutung der Kategorie Geschlecht für alle gesellschaftlichen Bereiche zu berücksichtigen.
  • selbstreflexive Erkenntnisse in Bezug auf die eigene Geschlechtsidentität zu gewinnen.
  • alternative, geschlechterspezifische und geschlechtersensible Arbeitsansätze im Bereich der sozialen Arbeit einzuüben.

Zur Sicherung einer zeitgemäßen inhaltlichen Qualität der Lehre arbeitet das Institut an einer Vernetzung zu genderspezifischen Fragen und organisiert den Erfahrungsaustausch, in dem Wissenschaft, Lehre und Praxis miteinander verbunden werden.
Das Institut für Geschelchterstudien führt regelmäßig Ringvorlesungen, Tagungen und kulturelle Veranstaltungen durch.

Bislang haben folgende Veranstaltungen stattgefunden:
  • 2002 Symposium zum Thema „Stabile Geschlechterverhältnisse in gesellschaftlichen Wandlungsprozessen
  • Wintersemester 2002/2003 Ringvorlesung „Gleichheit und Differenz. Zur Geschlechterfrage in der sozialen Arbeit“
  • Wintersemester 2003/2004 Ringvorlesung „Weiblichkeit und Männlichkeit im 21. Jahrhundert“
  • Wintersemester 2004/05 Reihe „Werkstattgespräche:Geschlechterverhältnisse in der Sozialen Arbeit“
  • 2005 Tagung „Zeit auf die andere Seite zu sehen – zum aktuellen Stand der Männeforschung“
  • 2007 Filmvorführung „Gendernauts“, anschließende Diskussion mit der Filmemacherin Monika Treut
  • 2008 Lesung der Schauspielerin Renate Fuhrmann „Texte von Elfriede Jellinek“
  • 2009 Vortrag Prof. Dr. Ilse Lenz „Frauenforschung und Frauenbewegung – Entwicklung, Erfolge und heutiger Stand“
  • 2010 Vortrag Prof. Dr. Annette Kuhn „Wie matriarchal ist das Patriarchat? Frauengeschichte in der Spirale der Zeit“
  • 2010 Tagung „Geschlechtergerechtigkeit ?! Paradoxien – Widerstände – Visionen
  • 2010 Kabarett „Gute Zeiten, Gute Seiten“ von Gerlis Zillgens und Georg Schnitzler
  • 2011 Ausstellung von Julia Wichmann B.A. „Wendepunkte - Fotoprojekt von und mit Frauen
  • 2011 Lesung Prof. Dr. Brigitte Dorst, Psychoanalytikerin „Lebenskrisen bewältigen und daran wachsen“
  • 2012 Lesung Renate Fuhrmann, Schauspielerin, Text von Herta Müller „Der Mensch ist ein großer Fasan auf dieser Welt“
  • 2012 „Gender-Abend: Trans-Gender – Gendercrossing“ in Zusammenarbeit mit Studierenden im Genderschwerpunkt des BA Soziale Arbeit
  • 2013 Filmvorstellung mit der Filmemacherin Karin Jurschik „Sieben Stunden Todesangst – Das Überleben der Susanne Preusker“
  • 2013 Filmvorstellung unter Beteiligung der Filmemacherin Carolin Genreith „Die mit dem Bauch tanzen“
  • 2014 Geplant für den 22. Mai 2014 Tagung „GENDERwissen – GENDERnutzen
    für die Praxis der Sozialen Arbeit“

Die entsprechenden Tagungsdokumentationen liegen vor und können beim Institut bestellt werden.

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pfeil_grau Kontakt
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IFG
Prof. Dr. Notker Schneider
Telefon:
0221 8275 -3342
Telefax:
0221 8275 -3349
E-Mail:
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Nachrichten, Pressemitteilungen und Termine

Alle Neuigkeiten des Instituts für Geschlechterstudien (IFG)

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Geschlecht und Sexualität im Kontext von Flucht und Flüchtlingspolitik.
30.05.2017, 17.30 Uhr: Vortrag mit anschließender Diskussion von und mit Behshid Najafi von agisra e.V. Köln im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Flucht- und Flüchtlingspolitik“ zum Thema: "Geschlecht und Sexualität im Kontext von Flucht und Flüchtlingspolitik" mit dem Focus: Frauen auf und nach der Flucht.
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Oriental und Occidental Positions: Exploring Gendered Spaces in Design
18.07.2017, 17.30 Uhr: Wie sichtbar sind die verschiedenen Geschlechter in öffentlichen und privaten Räumen unterschiedlicher Kulturen? Wie werden diese Räume definiert und wie nutzen Frauen und Männer solche Räume? Diesen und ähnlichen Fragen widmet sich Dr. Fred Meier-Menzel in ihrem Vortrag am 18. Juli im Rahmen der KISD talks “Theories and Practice of Design”.
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05.05.2017
Interdisziplinäre Ringvorlesung Grenzen(t)ziehungen
Barbara Umrath vom Institut für Geschlechterstudien der TH Köln hat am 4. Mai zum Thema „Grenz(ziehung)en kritischer Geschlechter- und Gesellschaftstheorie und der Notwendigkeit einer anderen Erzählung“ einen Vortrag im Rahmen der interdisziplinären Gender Studies Ringvorlesung an der Universität zu Köln gehalten.
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28.04.2017
(Professionelles) Helfen hat kein Geschlecht!
Vierzig Schüler im Alter von 12-14 Jahren aus Gymnasien und Gesamtschulen Kölns und dem Erftkreis folgten am 27.04.2017 diesem Ruf, um einen Boys´ Day lang herauszufinden, was das Studium der Sozialen Arbeit bedeutet und warum die feminine Zuschreibung dieses Berufsfeldes genauso unsinnig ist, wie sonstige geschlechtliche Verknüpfungen mit Berufsgruppen eben auch.
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Interdisziplinäre Ringvorlesung Grenzen(t)ziehungen
04.05.2017, 16.00 Uhr: Das Institut für Geschlechterstudien beteiligt sich im Sommersemester 2017 erneut an der interdisziplinären Gender Studies Ringvorlesung an der Universität zu Köln. Barbara Umrath, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut, wird am 4. Mai zum Thema „Grenz(ziehung)en kritischer Geschlechter- und Gesellschaftstheorie und der Notwendigkeit einer anderen Erzählung“ sprechen.
[…]

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